Die Jungfrau ist der einzige richtige Gipfel in den
Oberhausener Felsen. Das Gipfelkreuz soll wohl keinen Zweifel
daran aufkommen lassen. Der Felsen wird von der Nord-
über die West- bis hin zur Südseite von einem gut
begehbaren Ringband durchzogen. Viele der Aufstiege beginnen
erst ab diesem Band oder enden bereits dort. So sind
Kombinationen verschiedener Wege während eines Aufstieges
gut möglich. Hinzu kommt, dass in der langen Westwand
wieder zahlreiche
DAV-Übungshaken
stecken. Verbindet man die Wand mit der Verschneidung
[Fehrmannverschneidung] (Weg Nr. 8), so erhält man eine
sehr schöne und etwas längere Route mit einem
knackigen Bonbon am Ausstieg.
Die Wege sind gut mit Haken abgesichert, ebenso befinden sich am Gipfel und teilweise an den Einstiegen Sicherungshaken. Unterhalb der NW-Wand ist einigermaßen Platz für kleinere Kinder, die größeren können auch in der Hochscharte herum bouldern.
Neben den beschriebenen Wegen gibt es noch 5 weitere Wege und
Varianten, erkennbar an den alleinstehenden Pfeilspitzen.
Diese sind vom Normalweg ausgehend im Uhrzeigersinn:
Im neuen Kletterführer sind in der Westwand noch ein paar Varianten hinzugekommen, die vor allem die recht kurzen Wege verlängern.
Anstiegsskizze: Der einzige richtige Gipfel, die Jungfrau, in der Draufsicht; (1) ... (11) kennzeichnen die beschriebenen Aufstiege
Zum Beispiel nach rechts in die Ostkante queren und diese z.G.
Hier bietet sich als Weiterweg Nr. 8 (Verschneidung) als logische Linienführung an.
Eine der schönsten und längsten Routen, wenn man sie in Verbindung mit Nr. 7 begeht!
Klicken Sie mit der Maus auf die Nummern der Wege in der Anstiegsskizze, um ein Topo anzuzeigen.
Letzte Änderung: 20.02.2007
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