Unscheinbarer Felsknubbel am südlichen Ende des Monte-Rosa-Massivs.
Alagna im Tal der Sesia (1190 m); hierher mit Bahn und Bus oder Auto. Übernachtung in der Rif. Gnifetti (3647 m).
Zur HÜTTE: Siehe
Vincentpyramide.
Zum GIPFEL: Abweichend von diverser
Führerliteratur sind wir folgende Variante gegangen: von
der Vincentpyramide
die Südwestflanke absteigen bis zu einem kleinen Sattel
unterhalb der ersten Felsstufe (im Abstieg gesehen). Nun
steiles Firnfeld nach SO hinab bis auf Firnfeld zwischen
Vincentpyramide und
Punta Giordani (am oberen Ende des Indren-Gletschers). Dieses
nach O queren und wieder ansteigend zum Gipfel der Punta
Giordani (250 Hm Abstieg, 100 Hm Aufstieg, etwa
1½ Stunden).
Wie Aufstieg zurück zur Südwestflanke der Vincentpyramide und diese weiter hinab bis kurz oberhalb der Rif. Gnifetti. Bei guter Gelegenheit nach Westen von der Flanke hinunter und über den Gletscher zur Hütte.
Auf dem Gletscher die übliche Vorsicht (Spalten). In der Südwestflanke der Vincentpyramide kann man an ein, zwei Stellen einen Keil gut gebrauchen (an der "Schlüsselstelle" steckt zwar ein Haken, der aber nur im Aufstieg von Nutzen ist).
Ursprünglich wollten wir den im Führer
beschriebenen Verbindungsgrat zwischen
Vincentpyramide und
Punta Giordani gehen. Dieser brach nach einigen Metern in
mehreren Stufen ziemlich steil ab, eine einfache
Möglichkeit dort durchzukommen haben wir nicht entdecken
können.
Da sich das Wetter während des Aufstiegs zugezogen hatte
und außer unserer Spur keine weitere zu sehen war, zogen
wir es vor, unserer Spur wieder bis zur Südwestflanke der
Vincentpyramide zu
folgen. Dort hatten wir eine Spur hinab liegen sehen.
Üblicherweise steigt man wohl von der Punta den
Indren-Gletscher ab oder quert die Südwestflanke deutlich
tiefer als wir es taten.
Letzte Änderung: 26.02.2007
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