Der Berg mit dem höchstgelegenen Gebäude Europas.
Alagna im Tal der Sesia (1190 m); hierher mit Bahn und Bus oder Auto. Übernachtung in der Rif. Gnifetti (3647 m).
Zur HÜTTE: Von Alagna (1190 m)
mit Hilfe der dreiteiligen Seilbahn - Kabine, Sessel und
Gondel - hinauf zur Punta Indren (3260 m). Von dort nach
Nordwesten den Indren-Gletscher querend bis unterhalb einer
langgezogenen Felsstufe. Diese südlich umgehen (an der
Rif. Mantova - 3498 m - vorbei) oder über einen
Klettersteig direkt überwinden. Nun wieder über
Gletscher zur bereits sichtbaren Rif. Gnifetti (3647 m,
ca. 2 Stunden von der Bergstation).
Zum GIPFEL: Von der Rif. Gnifetti nach Norden
bis unter die Abbrüche der
Vincentpyramide. Kurz
westlich, dann wieder nördlich unterhalb dieser über
Gletscherstufen hinauf zu Hochebene (etwa 1½ Stunden).
Hier Abzweig des Normalweges auf die
Vincentpyramide.
Weiter nach Norden leicht ansteigend an der Felsgruppe des
Balmenhorns vorbei Richtung
Lisjoch. Am Westausläufer der
Ludwigshöhe dann
nach Nordosten abbiegen und unter den Nordhängen von
Ludwigshöhe und
Parrotspitze entlang zur
breiten Gletschermulde am oberen Ende des Grenzgletschers.
Durch diese unterhalb der Signalkuppe vorbei und westlich von
ihr ansteigend in Richtung NO zum Col. Gnifetti. Kurz vorher
zum Westhang der Signalkuppe und über diesen auf schmaler
(und teilweise vereister) Spur hinauf zum Gipfel (4554 m,
900 Hm, etwa 6½ Stunden von der Rif. Gnifetti mit
vollem Gepäck).
Wie Aufstieg. Alternativ ist auch der Abstieg über den Grenzgletscher hinab nach Zermatt oder die Überschreitung des Lyskamms und weiter zum Kleinen Matterhorn möglich.
Man bewegt sich fast überwiegend über den Gletscher - also sind Seil, Pickel und Steigeisen obligatorisch. Die Tour selber ist technisch leicht, aber wegen der Höhe, in der man sich bewegt, konditionell nicht zu unterschätzen. Unterhalb der Parrotspitze und der Signalkuppe sollte man die Serracs über einem im Auge behalten.
Am oberen Ende des Grenzgletschers sollte man ruhig mal eine Pause einlegen und den herrlichen Blick zum "Hörnli" genießen.
Die Signalkuppe von Süden von der Parrotspitze aus gesehen. Der kleine Knurzel direkt auf dem Gipfel ist die Cap. Margherita. Die letzten Meter zum Gipfel folgen der markanten Linie des linken Firnhanges.
Letzte Änderung: 26.02.2007
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