Alpspitz-Ferrata - der Klettersteig in Deutschland mit dem seinerzeit höchsten Anteil an Eisen. Vor Jahren geriet er deshalb immer mal wieder in die Kritik, als schlechtes Beispiel dafür, das man bei Klettersteigen auch übertreiben kann. Heute regt sich kaum noch jemand darüber auf. Was bleibt ist ein sehr schöner und gern besuchter Aufstieg auf die Alpspitze.
Mit Bahn oder Auto nach Garmisch-Partenkirchen und dort zur Talstation der Alpspitz-Seilbahn (Parkplatz).
Mit der Seilbahn hinauf zum Osterfelderkopf (2033 m). Von dort den Nordwandsteig ca. 15 Minuten bis zu einem Wegweiser "Alpspitz-Ferrata". Noch etwa 5 Minuten auf schmalem Pfad bis zum Einstieg des Klettersteiges. Der weitere Weg bis zum Gipfel ist durch hinreichend Eisen vorgegeben und nicht zu verfehlen (2628 m, etwa 2½ Stunden). Unterhalb des Gipfels bei Abzweig links halten - rechts geht es zur Grieskarscharte.
Vom Gipfel den anfangs breiten Ostrücken hinab. Dieser ist weiter unten, wo er schmaler wird, mit einigen Drahtseilen versichert. Weiter hinab bis zur Schulter, dann nach links in das Oberkar und über den kurzweiligen Nordwandsteig wieder zurück zum Osterfelderkopf (ca. 2 Stunden). Von dort mit der Seilbahn hinab zum Ausgangspunkt.
Die Alpspitz-Ferrata ist fast durchgehend mit Drahtseilen
abgesichert. An exponierten oder glatten Felsstufen sind
zusätzlich Trittleitern oder -stifte angebracht.
Der Ostrücken / -grat ist an den kniffligen Stellen mit
Drahtseilen gesichert, ebenso der Nordwandsteig. Hier findet
man auch die eine oder andere Leiter.
Die beschrieben Runde habe ich bereits 1997 zum ersten Mal gemacht. Nach 10 Jahren hat sie mir immer noch genau so gut gefallen wie damals. An schönen Wochenenden muss auf der Alpspitz-Ferrata mit Verzögerungen wegen großer Begängnis gerechnet werden. Beeindruckend und sehr fotogen ist der immer wieder schöne Blick das Höllental hinauf zur Zugspitze.
Letzte Änderung: 10.02.2008
Zum Seitenanfang