Im südöstlichen Zipfel von Sachsen, südlich von
Zittau, befindet sich das Zittauer Gebirge. In den drei
Gebieten Weißbachtal, Oybiner Gebiet und Jonsdorfer
Gebiet harren 88 Gipfel aus teilweise verkieseltem
Sandstein ihrer Besteigung. Der bekannteste von ihnen
ist wohl der Kelchstein, ein an allen Seiten
überhängender Felsen direkt an der Straße von
Oybin hinauf zum Kammloch bei Lückendorf.
Hütte der Jonsdorfer
DAV - Sektion,
Anmeldung über
oder auf dem Zeltplatz in Großschönau.
Die Einstufung der Schwierigkeiten erfolgt nach der
Sächsischen Skala, ebenso gelten die Sächsischen
Kletterregeln. Die Wege sind überwiegend selbst
abzusichern. In den oberen Schwierigkeiten existieren
spärlich gesetzte Ringe. Die Gipfelbücher sind
teilweise so gut versteckt, dass ihr Erreichen manchmal
schwieriger ist als der Aufstieg auf den Gipfel. Vom 15.
Dezember bis 30. Juni jeden Jahres sind die Felsen des
Weißbachtals sowie ein Teil der Felsen im Jonsdorfer
Gebiet gesperrt (welche genau sind im u.a.
Führer vermerkt). Neben den regulären Gipfeln
existieren noch eine Reihe von sogenannten
"Quacken", Felsblöcke von
weniger als 10 m Höhe. Für diese existiert ein extra
Führer (Insider befragen).
Kletterführer "Zittauer Gebirge und andere Gebiete
Sachsens", Sportverlag Berlin, 1993.
Ein paar ausgewählte Touren:
Letzte Änderung: 21.02.2007
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